Notizen 2015/16

Hertha BSC – Hamburger SV 3:0

Tore:
1:0 Kalou (17.),
2:0 Ibisevic (77.),
3:0 Ibisevic (79.)

Zuschauer: 65.427

Zum Spiel:
Hertha knüpfte nahtlos an die Form der letzten Spiele an und beherrschte den HSV fast das gesamte Spiel über. Mit einem der ersten Angriffe erzielte Kalou per Flachschuss die Führung, worauf sich Hertha etwas zurückzog, die Hamburger generierten daraus aber nichts Produktives. In der zweiten Halbzeit forcierte Hertha den Druck, um das zweite Tor nachzulegen, vergab aber diverse Hochkaräter ehe Ibisevic seinen zweiten Doppelpack schnürte und Hertha nun den vierten Tabellenplatz belegt.

Ostkurve Hertha BSC:
Das 25. Jubiläum der Deutschen Einheit begleiteten wir mit einer Choreographie aus mehreren Elementen: Zunächst trennte eine Mauer aus Stoff die Blockfahne, die flächenmäßig wie Berlin geschnitten war und auf der sämtliche Bezirke in ihren Grenzen mit zugehörigem Wappen gemalt waren. Im weiteren Verlauf fiel die Mauer und Berlin – in Form der Blockfahne – wurde zusammengeführt, während im Hintergrund deckend die Herthafahne aus Zetteln gebildet wurde und abschließend der Spruch prangte: „Wir vereinen Ost und West, denn Hertha steht für ganz Berlin!” Von der Umsetzung sicherlich nicht ganz zufriedenstellend, aber die Kernaussage war verständlich und fand überall sehr großen Anklang.

Der Stimmungsverlauf war fantastisch, so dass sich auch die Bereiche außerhalb der Ostkurve einige Male an den Gesängen beteiligten. Speziell nach der Entscheidung schallte es laut durch das Stadion und die gute Gesamtleistung wurde nach Abpfiff gemeinsam mit einer der lautesteten Ufftas seit eh und je zelebriert.

Während des Spiels erschien von der „Hauptstadtmafia“ noch ein Spruchband in Richtung der Gäste, welches deren unverdienten Verbleib in der Bundesliga durch die umstrittene Wiedereinführung der Auf- und Abstiegsrelegation thematisierte.

Gäste:
Aufgrund der geringen Entfernung waren die Hamburger natürlich in ordentlicher Stärke vertreten, weshalb sie in der ersten Halbzeit auch ein paar Mal bei uns zu vernehmen waren. In Halbzeit zwo hatten sie dann aber nichts mehr zu melden und auch optisch boten die etwa 10.000 Gäste relativ wenig.