Notizen 2014/15

Hertha BSC – SC Freiburg 0:2

Tore:
0:1 Klaus (14.),
0:2 Philipp (52.)

Zuschauer: 37.617

Zum Spiel:
Absolute Magerkost gegen einen Mitstreiter im Abstiegskampf! Dabei sorgte die Startaufstellung bei Dardais Heimdebüt erstmal für große Augen, denn mit Stocker, Schulz, Kalou und Schieber stand ordentlich Offensivpower auf dem Platz. Doch am Ende kam es natürlich ganz anders… Zwar hatte Hertha mehr Spielanteile, doch die Gäste aus Freiburg verteidigten kompakt und nutzten ihre wenigen Möglichkeiten effektiv aus. Somit war der 0:2 Auswärtssieg für die Gäste noch nicht mal unverdient.

So wird das nichts mit dem Klassenerhalt, wenn man gegen direkte Konkurrenten nicht punkten kann. Aber das Theater kennen wir ja bereits aus den vergangenen Jahren!

Ostkurve Hertha BSC:
Naja, dolle war es nicht. Zu oft fehlt es in dieser Saison an Motivation, auch im unteren Bereich der Ostkurve. Heute begannen wir eigentlich mit einer ansprechenden Lautstärke, doch mit der zunehmenden Unsicherheit auf dem Platz stieg auch die Unzufriedenheit auf den Rängen. Als die Niederlage dann nicht mehr abzuwenden war und die Mannschaft auf dem Rasen auch keine Ansätze zur Aufholjagd zeigte, stellten die beiden Vorsänger den Support ein und es gab nur noch ganz vereinzelt Gesänge aus der Kurve zu hören. Die Nerven liegen blank, was sich auch darin äußerte, dass es einige Unstimmigkeiten innerhalb der Ostkurve gab.

Während des Spiels gab es noch verschiedene Spruchbänder. Zum einen wurde einem verstorbenen Herthaner gedacht, zum anderen bezogen wir Stellung gegen die geplanten Montagsspiele in der Bundesliga. Außerdem gab es noch eine gemeinsame Aktion mit Freiburg, da das heutige Spiel mit einer der weitesten Entfernung der ersten drei Ligen mal wieder nicht an einem Samstag stattfand.

Gästefans:
Verhältnismäßig viele Freiburger, insgesamt sicher 1.500 Leute, tummelten sich an diesem Sonntagnachmittag im Gästeblock. Wobei man auch bedenken muss, dass im hippen Berlin bestimmt die ein oder andere Ökofamilie dem “netten Familienclub” aus dem Breisgau die Daumen drückt.

Bis auf die erwähnte Spruchbandaktion zum Thema Anstosszeiten machten sich die Gäste noch durch eine Choreo zu Beginn bemerkbar. Dazu wurden einige Fahnen im gesamten Sektor verteilt und aufblasbare Fußbälle durch die Luft geschossen. Abgerundet wurde die Aktion durch einen Riesenschal vor dem Block. Annehmbaren Support gab es auf der Gegenseite auch, besonders als es gegen Ende des Spiels ruhig im Stadion wurde, waren die Gäste das ein oder andere Mal auch in der Ostkurve zu hören.