Hertha BSC – Hannover 96 2:3

Tore:
0:1 Tomiak (8.),
0:2 Källman (29.),
1:2 Reese (53.),
1:3 Weißhaupt (71.),
2:3 Eitschberger (90.)

Zuschauer: 41.788

Zum Spiel:
Mit der ersten Chance des Spiels erzielte Hannover direkt das 0:1. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld konnte Tomiak den Ball ungestört über die Linie drücken. Auch nach dem Tor blieb unsere Alte Dame meist ungefährlich und immer wieder schlichen sich Unsauberkeiten ein. Hannover übernahm nach der Führung die Kontrolle und erzielte folgerichtig das 0:2. Mit dem Pausenpfiff hatte Brekalo den Abschlusstreffer auf dem Fuß, doch er scheiterte am Keeper der 96er. So blieb es beim 0:2 zur Halbzeit. Nach einem Doppelwechsel zur Halbzeit kam Hertha deutlich aktiver aus der Kabine und hatte in Person von Reese die Möglichkeit, um auf 1:2 zu verkürzen. Nach Zuspiel von Dardai scheiterte der Kapitän allerdings auch an Torhüter Noll. Besser machte er es in der 53. Minute, als er nach einem Handspiel den folgerichtigen Elfmeter sicher verwandelte. Den Schwung konnten unsere Jungs leider trotzdem nicht mitnehmen und kassierten das 1:3. In der Nachspielzeit konnte Hertha in Person von Julian Eitschberger den Anschluss herstellen, musste sich zum Schluss aber mit 2:3 geschlagen geben.

Ostkurve Hertha BSC:
Die im Vergleich zum Pokalspiel sichtbar leerere Ostkurve hatte heute einen durchwachsenen Auftritt. Keine ganz schlechte Leistung, aber ganz sicher auch keine, mit der wir am Ende des Tages zufrieden sein können. Auch wenn vielen Herthanern der Pokalabend noch in den Knochen steckte, war das nicht unser Anspruch und muss zukünftig wieder besser werden.

Im Laufe des Spiels gab es von unserer Seite mehrere Spruchbänder. Gleich zwei Mal sprachen wir mit „Gute Besserung, Marc“ und „Gute Besserung, Oberacker“ langjährigen Wegbegleitern unserer Gruppe Genesungswünsche aus. Das dritte Spruchband an diesem Spieltag war eine gemeinsame Aktion der Fanszenen Deutschlands, mit dem Wortlaut „Fans & Vereine: Gemeinsam gegen die neuen SV-Richtlinien“ wurde dabei auf die von den Verbänden angestrebte Novellierung der Stadionverbotsrichtlinien aufmerksam gemacht.

Gäste:
Rund 10.000 Gäste aus Hannover bevölkerten die Blöcke am Marathontor des Olympiastadions. Die aktive Fanszene der Niedersachsen machte sich dabei im Unterrang des Gästeblocks breit und dekorierte den vorderen Bereich mit den Zaunfahnen der Gruppen. Im Oberring hing die bekannte „Hannoverscher Sportverein von 1896“-Fahne und rundete das Zaunfahnenbild somit stimmig ab. Akustisch war das einer der besseren Gastauftritte bei uns, gerade nach den Toren hat man die Niedersachsen in der Ostkurve vernommen. Die gemeinsame Spruchbandaktion zur Novellierung der Stadionverbotsrichtlinien garnierte man mit einem „Scheiss DFB“-Wechselgesang.