Tore:
1:0 Brekalo (20.),
1:1 Baack (45.),
2:1 Brekalo (88.)
Zuschauer: 43.353
Zum Spiel:
Die erste Tormöglichkeit der Partie gehörte unserer Mannschaft. In der sechsten Spielminute verfehlte unser Kapitän das Tor dabei nur knapp. Nach 20 Minuten machte es unser Winterneuzugang Josip Brekalo nach Vorarbeit von Dudziak besser und schoss den Ball aus 15 Metern per Flachschuss in die Maschen. Mit dem Pausenpfiff kam der Glubb aus dem Nichts zum Ausgleich. Baack stand nach einer Flanke frei vor dem Tor und brauchte den Ball nur noch einköpfen.
Die zweite Hälfte begann ohne nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. Nach 75 gespielten Minuten hatte unsere Hertha durch Schuler die Chance auf den Führungstreffer,
doch der Schlussmann der Franken parierte seinen Schuss. In der 88. Minute durften wir das zweite Mal an diesem Tag jubeln, Brekalo machte mit seinem zweiten Tor am
heutigen Tage das 2:1 für unsere Hertha.
Ostkurve Hertha BSC:
Der Auftritt der Ostkurve war erneut durchwachsen, aber geradeauf die ersten 30 Minuten können wir aufbauen. Positiv zu erwähnen ist zudem, dass immer mehr Zuschauer in den Blöcken neben der Ostkurve in die Gesänge einsteigen. Auch ein paar Gesänge die schon etwas Staub angesetzt hatten, wurden am heutigen Tag reaktiviert und gut angenommen.
In der zweiten Halbzeit solidarisierten wir uns als Ostkurve Hertha BSC mittels Spruchband „Behandelt uns wie Vieh und schlagt auf uns ein – Fans, Hools und Ultras kriegt ihr niemals klein! Solidarität mit der Südtribüne Dortmund und der Südkurve München!“ mit Dortmund und München, welche beide zuletzt Repressionen und Gewaltexzessen der Bullen zum Opfer fielen. Die Fanszene von Borussia Dortmund verpasste durch in Deutschland verhängte Ausreiseverbote, Rückholaktionen aus Flugzeugen und weiteren Maßnahmen der italienischen Staatsmacht gegen bereits ausgereiste Fans das Auswärtsspiel bei Atalanta Bergamo. Beim nur wenige Tage später stattfindenden Gastspiel des FC Bayern in Dortmund prügelten die Beamten völlig übermotiviert und wahllos auf die München Anhänger ein.
Bedanken dürfen wir uns bei unseren Freunden aus Strasbourg, welche uns erneut unterstützt haben.
Gäste:
Im Stadion startete der Gästeblock mit einer Choreografie in die Partie, welche aus Fähnchen und Zetteln bestand. Im Gesamtbild ergab sich das Vereinslogo des 1.FC Nürnberg. Akustisch haben wir die rund 5.000 Gäste ab und an vernommen, soweit der Oberring des Gästeblocks mit einstieg. Unterstützung erhielten die Glubberer von ihren Freunden aus Göteborg, welche mit einer kleinen Fahne der „Ultras Göteborg“ über Ultras Nürnberg Präsenz zeigten. Der Fanclub Rot-Schwarz Frankenstolz `03 Adelsdorf (RSF’03) zeigte für einen Verstorbenen noch das Spruchband „Tim unvergessen“, Ultras Nürnberg sprachen mit „Immer weiter kämpfen Sezer“ Genesungswünsche aus. Optisch ergaben viele größere und kleine Fahnen ein lebendiges Gesamtbild, das Zaunfahnenbild war durch die bekannte „Was auch immer passiert wir lieben dich sowieso“-Zaunfahne im Oberring sowie zahlreiche Ultragruppen- und Fanclubzaunfahnen im Unterrang ebenfalls vernünftig.










