Hertha BSC – SSV Ulm 1846 2:2

Tore:
1:0 Maza (6.),
1:1 Telalovic (38.),
2:1 Scherhant (52.),
2:2 Krattenmacher (59.)

Zuschauer: 41.758

Zum Spiel:
Ein starker Beginn unserer Mannschaft wurde direkt durch das frühe 1:0 belohnt. Dieses Tor erzielte unser Nachwuchstalent Maza dank eines Fehlers des Ulmer Torhüters. Auch im Anschluss an das Tor blieben wir die tonangebende Mannschaft und konnten mehr Ballbesitz als die Gäste verzeichnen. In der 38. Minute gelang den Ulmern in Person von Telalovic der Ausgleich, welcher nahezu aus dem nichts erzielt worden ist.

Wie auch in der ersten Halbzeit gelang es uns früh das 2:1 zu erzielen, allerdings gab uns dieser Treffer erneut keine Sicherheit und so erzielte Ulm acht Minuten später den erneuten Ausgleich. Nun ging das Spiel hin und her mit Torchancen auf beiden Seiten. Kurz vor dem Abpfiff gelang unserer Mannschaft das vermeintliche 3:2 durch Cuisance, welches jedoch nach Überprüfung des Videobeweises zurückgenommen wurde.

Ostkurve Hertha BSC:
Zum Heimspiel gegen Ulm fand die alljährliche Kleiderspende für Berliner Bedürftige “Hertha wärmt” statt. Auch in diesem Jahr war die Beteiligung großartig, sprengte jegliches bisherige Ergebnis und so konnten wir zum Schluss über 8 Tonnen textile Sachspenden an die Stadtmission übergeben. Hinzu kommen Geldspenden, Lebensmittel und Hygieneartikel.

Zum Einlaufen der Mannschaften wurde ein Spruchband gezeigt, welches die vergangene Mitgliederversammlung unseres Vereins thematisierte: “Ein anderer Fußball bleibt möglich! Hertha BSC heißt unser Verein!” (HB´98). Auf der Mitgliederversammlung wurde sich mit überwältigender Mehrheit für den unter Kay Bernstein eingeschlagenen Weg ausgesprochen und ein Präsidium gewählt, das diesen Weg fortführen will. Die Stimmung unserer Kurve war in Ordnung, allerdings muss auch hier wieder mehr kommen, gerade wenn die Mannschaft sich schwertut.

Zu Beginn von Halbzeit zwei gedachten wir mit einer Schweigeminute und einem Spruchband einem kürzlich verstorbenen Mitglied der Ultras Nürnberg 1994: “Ruhe in Frieden Hetzel” (HB‘98, HM‘03)

Gäste:
Rund 2.000 Gäste aus Ulm bevölkerten an diesem Samstagmittag den Gästeblock des Olympiastadions. Im Gepäck hatte die Ulmer Fanszene – neben einigen Schwenkfahnen – ein großes Banner im Oberrang mit der Aufschrift “Der Wahnsinn geht weiter”. Akustisch ist aber außer bei den Torjubeln kaum etwas in der Ostkurve angekommen.