Tore:
0:1 Tresoldi (9.),
1:1 Reese (37.)
Zuschauer: 66.957
Zum Spiel:
Zum Ende der Saison 24/25 durfte Hertha die Niedersachsen aus Hannover begrüßen. In einem Spiel, in dem es um nichts mehr ging, geriet Hertha nach knapp 10 Minuten in Rückstand, ein unglücklicher Klärungsversuch von Leistner landete beim Gegner, Kunze flankt in den Strafraum und Tresoldi köpft den Ball mustergültig zur Gästeführung ins Netz von Torhüter Smarsch. Hertha hatte direkt darauf zwei gute Chancen zum Ausgleich, konnte diese aber leider nicht nutzen. Unsere Alte Dame machte weiter Druck und belohnte sich in der 37. Minute per Kopfballtor durch Fabian Reese mit dem Ausgleich.
Auch in der zweiten Spielhälfte blieb Hertha das aktivere und gefährlichere Team, verpasste aber die Führung. Diese hatte dafür Hannover in der 72. Minute auf dem Fuß, dank Smarsch im Kasten unserer Hertha blieb Gindorf aber erfolglos. Trotz der besseren Chancen auf unserer Seite und einer guten Leistung fielen keine weiteren Tore und beide Mannschaften verabschiedeten sich mit einem Unentschieden in die Sommerpause.
Ostkurve Hertha BSC:
Am heutigen Tag stand bereits zum 20.Mal die Aktion „Spendet Becher – Rettet Leben“ auf der Agenda, an der sich auch wieder unsere Gäste aus Hannover beteiligten. Zahlreiche Helfer sammelten Becher und Bargeld, auch via Überweisung und PayPal konnte gespendet werden. Dabei kamen insgesamt 100.000 Euro zusammen, die in diesem Jahr an die Kinderhilfe gehen.
Bereits vor dem Spiel verabschiedete der Verein die wechselnden Spieler und auch der ehemalige Geschäftsführer Tom Herrich wurde verabschiedet. Die Kurve startete mit einer sehr guten und dichten Schalparade zum „Nur nach Hause“, parallel dazu hielten wir die „Remember Benny“-Fahne hoch. Die Ostkurve zeigte sich in den folgenden 90 Minuten von seiner Sahneseite. Zum Beginn des Spiels wurden die Lieder lange gehalten, auch der neue Hit aus Münster („Seit ich das erste Mal hier stand“) wurde von der gesamten Ostkurve gut aufgenommen und über einen langen Zeitraum lautstark vorgetragen.
Das im Vorfeld der Partie ausgerufene Motto „Alle im blau-weiß gestreiften Trikot gegen Hannover“ wurde ebenfalls von sehr vielen umgesetzt, sodass die Kurve auch optisch was hermachte. Während der Partie verabschiedete die Kurve einen unserer Vorsänger nach mehrjährigem Einsatz auf dem Podest, daher auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank Wake! Spruchbänder gab es an diesem Tag von den Herthafans Elbe Elster („Stäbchen rein, Spender sein!“) und von unserer Gruppe („Tageskassen endlich wieder öffnen – bei den Profis & der U23!“). Mit dem Spruchband „25 Ans, Chapeau Chonchon! HB´98“ zollten wir dem langjährigen Vorsänger der Ultra Boys 90 aus Strasbourg Respekt, der seinen Posten nach einem Vierteljahrhundert an den Nagel hing.
Im Nachgang der Partie wurden erstmalig auch zwei Spieler aus der Kurve heraus verabschiedet. Mit Florian Niederlechner (zum TSV 1860 München) und Ibrahim Maza (zu Bayer 04 Leverkusen) verliert Hertha zwei Spieler, die sich durch viel Menschlichkeit und respektvolles Verhalten gegenüber dem Verein und den Anhängern ausgezeichnet haben. Dies wurde mit einer persönlichen Ansprache an beide Spieler sowie der Übergabe gerahmter Bilder wertgeschätzt. Im Fall von Ibo wurde sich ausdrücklich eine spätere Rückkehr zu unserer Alten Dame gewünscht. Der Spieltag fand seinen Abschluss beim Auszählen der Becher vor der Kurve, auch hier gilt unser Dank allen Helferinnen und Helfern.
Gäste:
Die Fanszene der Niedersachsen hatte bereits vor uns zum Erscheinen im Trikot aufgerufen, was ebenfalls zum größten Teil angenommen und umgesetzt wurde. Für die erneute Teilnahme an „Spendet Becher“ gilt den Gästen unser Dank, im Nachgang konnten zahlreiche volle Spendentonnen und Geldspenden entgegengenommen werden. Optisch lieferten die Hannoveraner ein gutes Blockbild ab, welches sich aus der großen „Hannoverscher Sportverein von 1896“-Fahne im Oberring sowie den Zaunfahnen der Gruppen im Unterrang zusammensetzte. Parallel dazu waren im Block zahlreiche größere und kleine Schwenkfahnen verteilt, was für ein lebendiges Bild sorgte. Auch die Schalparaden während der Partie haben wir von zahlreichen Gästetruppen schon deutlich schlechter gesehen.
Akustisch kam hin und wieder mal was an, ohne dass man mit herausragender Lautstärke oder Intensität zu punkten wusste. Unter dem Strich ein solider Auftritt und ein entspannter Saisonausklang. Spruchbänder gab es noch für die Freunde der Hannoveraner. Mit „Aus eines Tages wurde Samstag – Forza DSC“ drückte man den Bielefeldern für das bevorstehende Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart die Daumen, vor dem Stadion zeigte man noch ein Solispruchband für die Freunde aus Stockholm, welches sich gegen die Bullen und den Stadtrivalen von Hammarby richtete („Tillsammans mot Snutjavlar & Söderfamily – Stockholm/Hannover“).






