Tore:
0:1 P. Dárdai (5.),
1:1 Wiemann (44.),
2:1 Makridis (76.)
Zuschauer: 15.741
Zum Spiel:
In den Wochen vor dem Spiel gab es einige Turbulenzen aufgrund des Stadions der Gastgeber. Die Stadt erteilte eine Nutzungsuntersagung wegen baufälligen Dachteilen und so war lange nicht klar, wo denn überhaupt gespielt werden kann. Der Verein stemmte das Projekt aber und so konnte das Spiel an der Bremer Brücke ohne Dach über der Ostkurve und unter Vollauslastung stattfinden. Unsere Spieler auf dem Rasen starteten munter ins Spiel und gingen bereits nach fünf Minuten durch Palko Dárdai in Führung. Im Anschluss verpasste unsere Mannschaft die Führung weiter auszubauen und ließ einige Chancen in der ersten Halbzeit liegen, sodass die Osnabrücker kurz vor der Halbzeit den Ausgleichstreffer erzielen konnten und man sich zur Pause mit einem Unentschieden zufrieden geben musste.
In der zweiten Halbzeit passierte dann weitestgehend nichts und es spielte sich vieles im Mittelfeld ab, sodass es wenig Chancen zu sehen gab. Eine Viertelstunde vor Schluss gab es dann aber doch noch eine erwähnenswerte Chance auf Seiten der Osnabrücker, die auch zum Erfolg führte und die Niederlage für unsere blau-weißen Kicker besiegelte. So ging das letzte Spiel unter der Amtszeit von Pal Dárdai verloren, was den gesamten Saisonverlauf relativ gut spiegelte.
Herthaner Uff Achse:
Auch in Osnabrück war der Gästeblock natürlich innerhalb weniger Minuten ausverkauft und so machten sich an diesem Sonntagnachmittag abermals an die knapp 2.000 Herthaner auf den Weg durch die Republik. Bereits auf der Anreise war eine durchaus motivierte Staatsmacht auszumachen, anders ist ein Helm tragen innerhalb eines Fahrzeugs auf der Autobahn nicht wirklich zu erklären, und so dauerte es am Einlass auch nicht lang bis für die gesamte Fanszene der Einlass verwehrt wurde und gesammelt die Personalien abgegeben werden durften. Auslöser dafür war natürlich nicht allein die Polizei, aber das Auftreten an diesem Tage sollte dennoch in Frage gestellt werden. Alles weitere wird intern aufgearbeitet und ausgewertet, da auch für uns der Spielbesuch das höchste Gut ist.
Nach dem Spiel ließ es sich die Mannschaft rund um Trainer Dárdai aber nicht nehmen und verabschiedete sich bei den Ausgesperrten in die Sommerpause. Ein Dank geht an das Fanprojekt Osnabrück für die Unterstützung mit Getränken. Auch die heimische Fanszene bot schnell und selbstlose Hilfe und Solidarität an.
Heimkurve:
Zum Auftritt der Heimkurve lässt sich aufgrund der zuvor beschriebenen Geschehnisse dementsprechend leider nichts sagen.










