Notizen 2017/18

TSG Hoffenheim – Hertha BSC 1:1

Tore:
1:0 Wagner (6.),
1:1 Esswein (55.)

Zuschauer: 27.243

Zum Spiel:
Der Europapokal hinterlässt seine Spuren, denn unsere Hertha durfte mal wieder an einem Sonntag antreten. Dieses Mal ging es auswärts nach Sinsheim, wo in einem insgesamt schwachen Spiel die Kraichgauer früh durch den ungeliebten Sandro Wagner in Führung gingen. Der Ex-Herthaner traf nach nur sechs Spielminuten per Kopfball. Anschließend plätscherte das Spiel vor sich hin, keine der beiden Mannschaften kam dabei gefährlich vor das Tor des jeweils anderen Teams. Dabei agierte Hertha in der Offensive wieder sehr zaghaft und konnte erst kurz vor dem Pausenpfiff zwei Chancen durch die heute stark aufspielenden Duda und Esswein herausspielen.

Kurz nach der Pause setzte Esswein dann eine Flanke auf die Latte, ehe er kurze Zeit später eine Flanke von Plattenhardt per Kopf vollenden konnte und somit für den Ausgleich sorgte. Viel mehr passierte auf dem Rasen nicht mehr und das Spiel endete entsprechend mit einer leistungsgerechten Punktteilung.

Herthaner uff Achse:
Ein größerer Teil unserer Fanszene trat die kurze Reise aus Karlsruhe an, wo am Tag zuvor der Karlsruher SC beim Heimsieg gegen die Sportfreunde Lotte unterstützt wurde. Weitere Neunsitzer, Autos und ein Doppeldeckerbus machten sich an diesem Sonntag ebenfalls auf den Weg in die Kraichgauer Provinz. Zudem nutzten zahlreiche Karlsruher ihrerseits die Möglichkeit, Hertha moralisch und gesanglich zu unterstützen. Zusammen mit den zahlreichen KSC-Anhängern fanden sich etwa 1.200 Gäste in Sinsheim ein.

Die Stimmung gestaltete sich anfangs noch etwas schleppend, aber mit der Leistungssteigerung der Mannschaft in Hälfte zwei gab auch der mit etwa gleich vielen Herthanern und Karlsruhern gefüllte Gästeblock mehr Gas. Der untere Bereich wurde heute wieder frei gelassen und mit vielen Schwenkfahnen im Gepäck konnte der kompakte stehende Haufen in der Gästeecke optisch aufgewertet werden. Besondere Grüße gab es laut und deutlich für den Hoffenheimer Mäzen und den mittlerweile in Ungnade gefallenen Sandro Wagner, was vom heimischen Anhang jeweils mit Pfiffen und wilden Armbewegungen in unsere Richtung quittiert wurde.

Heimkurve:
Richtig laut wurde es an der Autobahn in Sinsheim erst gegen Ende der Partie, als im Gästeblock lautstark gegen den Geldgeber des ehemaligen Dorfklubs gepöbelt wurde. Daraufhin sprangen in den Nebenblöcken diverse Bauern auf und ab und gestikulierten wild in Richtung Hertha-Mob.